Berufliche Erfahrungen und Kompetenzen

Stand: November 2015
seit 2009
Publikationen in Zeitschriften des Gesundheitswesens, u.a. in kma (www.kma-online.de), Soziale Sicherheit, Welt der Krankenversicherung, Gesundheits- und Sozialpolitik etc.

Mitglied im Beirat der Zeitschrift "Die Welt der Krankenversicherung" (www.medhochzwei-verlag.de)
seit 2008
Als freier Journalist Mitglied der Redaktion des Gesundheitspolitischen Informationsdienstes "gid" und freiberuflicher Berater im Gesundheitswesen.

Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt e.V. (seit 1994), Beirat der Zeitschrift "Sozialer Fortschritt" aus "Wissenschaft und Praxis der Sozialpolitik", www.sozialerfortschritt.de;

regelmäßige Kooperation mit dem IGES-Institut (www.iges.de)
BKK Bundesverband, Leitung des Berliner Büros | 1999 – 2008

Umfassende Verantwortung für das politische Lobbying, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie das Marketing des BKK Bundesverbandes:

  • Aufbau und Neupositionierung des Berliner Büros des BKK BV nach dem Regierungsumzug
  • Strategie- und Unternehmensplanung für den BKK BV und das BKK-System
  • Konzeption und Pflege eines BKK-systeminternen Hintergrunddienstes
  • Integrationsprojekte der Ebenen im BKK-System
    (Kassen, Landesverbände und Bundesverband)
  • Revitalisierung und Weiterentwicklung der BKK-Dachmarkenstrategie
  • Projekt zu Einführung von "Corporate Governance"
    (u.a. mit dem Ziel der Umsetzung von einheitlichen Controlling-Verfahren, der Prävention von Finanzkrisen und Überschuldung etc.)
BKK Landesverband Niedersachsen | 1994 – 1999
  • Organisatorischer Umbau des Landesverbandes mit Effizienzsteigerungsprogramm
    (z.B. Kostenstellenrechnung, Bürokommunikation etc.)
  • Sanierungsplanung für verschiedene Mitgliedskassen
  • Fusionsmanagement für BKK (Von 63 auf ca. 22 selbständige Einheiten)
  • Erster 'Strukturvertrag' (1998) zur Diabetesversorgung für Niedersachsen
    (Vorläufer der DMPs nach SGB V)
  • Mitarbeit an der politischen Vorbereitung und wirtschaftlichen Konzeption für ein (monistisch finanziertes) Zentrum der Transplantationsforschung
    (Leitung der AG: Staatssekretär Dr. Frank Walter Steinmeier)
  • Gründung der ITSC GmbH (erstes kassenartenübergreifend tätige Rechen- und Dienstleistungszentrum in der GKV, zusammen mit dem BKK LV Hessen, der IKK Niedersachsen und der Buchdrucker-Ersatzkasse)
  • Mitarbeit an der Konzeption und Beteiligung am Aufbau eines Graduierten-Studiengangs für Sozialversicherungsfachleute an der FH Braunschweig-Wolfenbüttel (einschließlich diverser Lehraufträge)
  • Einzelsachverständiger bei Bundestagsanhörungen (z.B. NOGs I und II)
  • Vorstand der Landesvereinigung für Gesundheit
  • Vorstand des MDK Niedersachsen
BKK Bundesverband, Essen | 1989 – 1994

Aufbau einer Stabsabteilung für Grundsatzfragen und Strategieentwicklung ("Unternehmensplanung"; Assistenz des Vorstandes und der Geschäftsführung
(auch AK I und II); Zeitschriften; Marketing etc.) – Aufgaben u.a.:

  • Entwicklung einer BKK-Dachmarkenstrategie
    (Marktforschung, BKK-Kooperationskonzept, "BKK-Leitbild" etc.)
  • Relaunch der Verbandszeitschriften
    ("Die BKK", Mitarbeiterzeitschrift, Zeitschrift für die Selbstverwaltung, Geschäftsbericht etc.)
  • Mitarbeit bei der Entwicklung der gesundheitspolitischen Regelungen des Einigungsvertrages
  • Koordination der BKK-Gründungsinitiativen in den neuen Bundesländern
  • Projekt (mit ca. 20 AGs) zur Umsetzung des GSG in der Kassenart
    (BKK-Öffnung, Fusionen, RSA-Einführung, Personalübergang von den Trägerbetrieben auf die Kassen etc.)

Ab 1992 zusätzlich Übernahme der Leitung der Abteilung "Wirtschaft und Statistik" beim BKK BV – mit u.a. den folgenden Aufgaben:

  • Vorbereitung auf den RSA, Entwicklung von Analyseinstrumenten
  • Entwicklung eines Kennzahlensystems für die betriebswirtschaftliche Führung von BKK ("KLICK": Grundlagen eines Controlling-Konzepts)
  • Mitarbeit im Beirat für den Aufbau der Gesundheitsberichterstattung des Bundes beim Statistischen Bundesamt; Übernahme des Teilauftrags zum Themenbereich "Arbeit und Gesundheit"
SPD-Bundestagsfraktion | 1988 – 1989

Auswahl aus den Themen und Arbeitsaufgaben:

  • Schwerpunkt: Gesundheitsreformgesetz
    ("Kodifizierung" des Krankenversicherungsrechts im Sozialgesetzbuch, V. Buch)
  • Große Anfrage der SPD-Fraktion zum Arbeitsschutz
  • Betreuung der AGs "Arbeitssicherheit" und "ausländische Arbeitnehmer"
  • Mitarbeit in der Kommission beim SPD-Parteivorstand zur Ausarbeitung des 'Sozialpolitischen Programms der SPD'
    (beschlossen im Herbst 1988 beim Parteitag in Münster)
  • Zuarbeit für die Enquête-Kommission "GKV-Reform" des Deutschen Bundestags
Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES), Berlin | 1980 – 1987

Auswahl der Forschungs- und Entwicklungsprojekte:

  • Analysen zur Umverteilung in der Gesetzlichen Krankenversicherung ("Beitragsgerechtigkeit" und Leistungsinanspruchnahme. Auftraggeber: AOK Landesverband Bayern)
  • Modellversuche zur Leistungs- und Kostentransparenz
    (Auftraggeber: BMAS und Sozialministerium Baden-Württemberg)
  • GKV-Datenprojekte zur Analyse arbeitsbedingter Erkrankungen
    (als Ausgangspunkt betrieblicher Gesundheitsförderung) (Auftraggeber: Volkswagen AG) Gesundheitsberichterstattung (Auftraggeber: MAGS in NRW)
Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin | 1978 – 1984

Forschung und Lehre in den folgenden Themenbereichen:

  • Gesellschaftstheorie und Sozialstrukturanalyse,
  • Industrie- und Betriebssoziologie,
  • Soziale Indikatoren,
  • Analysen zum Gesellschaftsbewußtsein,
  • Theorie und Empirie der Sozialpolitik bzw. des Sozialstaats.